Opel Grandland: Preis, Innenraum und wo er im Segment steht
Der Opel Grandland ist seit der Neuauflage ein anderes Auto: 4,65 Meter lang, deutlich breiter als der Vorgänger und innen spürbar großzügiger. Genau deshalb landen bei uns im Schauraum in Amstetten laufend dieselben zwei Fragen — was kostet er wirklich, und wie viel passt hinein? Beides lässt sich beantworten, ohne dass du dich durch ein Datenblatt kämpfen musst. Hier stehen die aktuellen Listenpreise für Österreich, die Maße, die im Alltag zählen, und eine ehrliche Einordnung, wo der Grandland gegenüber den bekannten Mitbewerbern steht.
Opel Grandland: Was er in Österreich kostet
Die Preisliste beginnt bei 34.549 Euro für den 1,2 DI Turbo in der Linie Design&Tech mit 130 PS und Schaltgetriebe (Listenpreis inklusive Mehrwertsteuer, Stand September 2026). Von dort aus staffelt es sich nachvollziehbar:
- Design&Tech, 130 PS, Schaltgetriebe — 34.549 Euro. Der Einstieg, und zwar kein karger: Die Linie bringt bereits das digitale Cockpit und die Fahrerassistenz mit.
- GS, 130 PS, Schaltgetriebe — 34.999 Euro. Die sportlicher gezeichnete Linie, preislich praktisch auf Augenhöhe mit dem Einstieg.
- Business Elegance, 130 PS, Schaltgetriebe — 35.699 Euro. Die Linie für alle, die viel unterwegs sind.
- Design&Tech, 130 PS, Automatik — 37.579 Euro. Der Aufpreis für die Automatik liegt bei rund 3.000 Euro.
- Plug-in-Hybrid Ultimate Allrad, 200 PS — 59.319 Euro. Die Spitze der Reihe mit Allradantrieb.
Der vollelektrische Grandland Electric steht mit einem Listenpreis von 45.990 Euro dazwischen. Wichtig zum Einordnen: Das sind durchwegs Listenpreise. Was am Ende auf deiner Rechnung steht, hängt von der Ausstattung, vom Eintauschfahrzeug und von den jeweils laufenden Aktionen ab — die findest du bei unseren aktuellen Angeboten.
Der Innenraum: 4,65 Meter, die gut genutzt sind
Die Zahl, die im Alltag am meisten ändert, ist nicht die Länge, sondern die Breite. Der Grandland misst 1.905 Millimeter über die Karosserie und ist damit breiter als praktisch alles, was in diesem Segment sonst herumsteht. Das merkst du nicht beim Einparken, sondern auf der Rückbank: Drei Personen nebeneinander sind hier keine Zumutung mehr, sondern eine normale Sitzordnung.
Die übrigen Maße im Überblick:
- Länge 4.650 mm — rund 17 Zentimeter mehr als beim Vorgänger.
- Breite 1.905 mm, Höhe 1.665 mm — flacher als er auf Fotos wirkt.
- Radstand rund 2,78 Meter — davon profitiert vor allem die Beinfreiheit hinten.
- Kofferraum 550 bis 1.645 Liter — vom Wocheneinkauf bis zur umgeklappten Rückbank für den Baumarktbesuch.
550 Liter sind in dieser Klasse ein sehr ordentlicher Wert. Zum Vergleich aus der Praxis: Ein Kinderwagen samt Wochenendgepäck für vier Personen geht sich aus, ohne dass jemand etwas am Schoß halten muss.
Wo der Opel Grandland im Segment wirklich steht
Hier wird es interessant, weil sich hartnäckig das Gerücht hält, Opel liege preislich über den üblichen Verdächtigen. Die Listenpreise sagen etwas anderes. Alle drei Werte stammen aus derselben österreichischen Preisübersicht vom September 2026, Listenpreis gegen Listenpreis:
- Opel Grandland — 4,65 m lang, ab 34.549 Euro in der Linie Design&Tech mit 130 PS.
- Škoda Kodiaq — 4,76 m lang, ab 31.070 Euro in der Basislinie Active mit 150 PS. Diese Basislinie ist allerdings deutlich sparsamer ausgestattet: Die vergleichbare Linie Ambition SC steht bei 34.490 Euro und liegt damit praktisch exakt auf dem Grandland-Einstieg.
- Seat Ateca — 4,38 m lang, ab 24.590 Euro mit 110 PS. Der niedrigere Preis hat einen einfachen Grund: Der Ateca ist 27 Zentimeter kürzer und 6 Zentimeter schmäler als der Grandland und spielt damit eine Fahrzeugklasse tiefer.
Die ehrliche Zusammenfassung lautet deshalb: Der Grandland liegt im selben Preissegment wie ein vergleichbar ausgestatteter Kodiaq — und er ist in diesem Vergleich das breiteste Auto. Wer nur auf die Einstiegszeile einer Preisliste schaut, vergleicht nicht Autos, sondern Ausstattungslinien. Das ist der häufigste Denkfehler beim Autokauf, und er kostet am Ende Geld, weil die vermeintlich günstigere Basis nachträglich aufgerüstet werden muss.
Denselben Effekt haben wir übrigens beim Opel Frontera durchgerechnet.
Verbrenner, Plug-in-Hybrid oder Electric?
Den Grandland gibt es mit drei Antriebsarten, und die Entscheidung hängt weniger am Preis als an deinem Fahrprofil.
Der 1,2 DI Turbo mit 130 PS ist der unkomplizierte Weg: günstigster Einstieg, keine Rücksicht auf Ladeinfrastruktur, passt für alle, die viel Langstrecke fahren. Der Plug-in-Hybrid spielt seine Stärke aus, wenn du werktags kurze Wege fährst und diese elektrisch zurücklegen kannst, am Wochenende aber ohne Nachdenken nach Kärnten willst. Der Grandland Electric rechnet sich dort, wo zu Hause oder in der Firma geladen werden kann — ohne eigene Lademöglichkeit wird es im Mostviertel mühsam.
Was das im konkreten Fall heißt, rechnen wir mit dir durch. Alles zu Ladetechnik, Wallbox und Wartung von Stromern steht auf unserer Seite zur Elektromobilität.
Was die Ausstattungslinien unterscheiden
Vier Linien klingen nach viel Auswahl, die Unterschiede sind aber klar sortiert. Design&Tech ist der Einstieg und bereits vollwertig ausgestattet. GS setzt auf die sportlichere Optik und liegt preislich nur knapp darüber — für viele Kunden die logischste Wahl, weil der Aufpreis überschaubar bleibt. Business Elegance zielt auf Vielfahrer und legt bei Komfort und Sitzen nach. Ultimate ist die Vollausstattung und bleibt dem Plug-in-Hybrid mit Allrad vorbehalten.
Unser Rat aus der Praxis: Schau dir zuerst an, welche Linie das mitbringt, was du wirklich täglich verwendest. Ein Ausstattungspaket, das dreimal im Jahr zum Einsatz kommt, ist teurer Ballast — eine Sitzheizung im Mostviertler Winter dagegen ist keine Spielerei.
Warum du ihn bei uns in Amstetten anschauen solltest
Datenblätter beantworten die Frage nicht, ob du nach zwei Stunden Fahrt noch bequem sitzt. Deshalb steht der Grandland bei der Öllinger GmbH & Co KG zum Probefahren bereit — und zwar mit der Zeit, die es braucht, statt mit einer Runde um den Häuserblock.
Dazu kommt, was nach dem Kauf zählt: Wir sind Opel-Haus mit eigener Werkstätte an drei Standorten in Amstetten, Haag und Waidhofen an der Ybbs. Service, Räderwechsel und im Fall des Falles auch Spenglerei und Lackiererei bleiben im Haus, statt dass du mit einem Schaden weitergeschickt wirst. Das ist der Unterschied, den man nicht in der Preisliste sieht, sondern im dritten Jahr.
Was sich zum Vorgänger geändert hat
Wer den alten Grandland kennt, erkennt das neue Modell an der Front: Der Vizor zieht sich als durchgehendes Band über die ganze Breite, die Leuchten sitzen schmäler und höher. Das ist Geschmackssache. Was keine Geschmackssache ist, sind die Zentimeter dahinter.
Die drei Änderungen, die im Alltag tatsächlich etwas bringen:
- 17 Zentimeter mehr Länge. Der Großteil davon landet im Radstand und damit bei den Passagieren hinten. Wer regelmäßig Erwachsene auf der Rückbank mitnimmt, spürt den Unterschied sofort.
- Deutlich mehr Breite. Mit 1.905 Millimetern gehört der Grandland zu den breitesten Fahrzeugen seiner Klasse. Das entspannt die Sitzordnung zu dritt hinten spürbar.
- Größerer Kofferraum. 550 Liter sind ein Wert, mit dem sich auch ein Urlaub zu viert planen lässt, ohne dass die Dachbox mitmuss.
Dazu kommt das aufgeräumte Cockpit. Opel ist einen Schritt zurückgegangen und hat für Klima und Lautstärke wieder echte Bedienelemente eingesetzt, statt alles in Menüs zu verstecken. Wer schon einmal bei Tempo 100 durch drei Untermenüs gesucht hat, um die Lüftung leiser zu stellen, weiß, warum das ein Fortschritt ist.
Ein Hinweis, den wir Kunden immer mitgeben: Der Vorgänger ist deswegen kein schlechtes Auto geworden. Wenn dir 4,48 Meter reichen, ist ein junger gebrauchter Grandland eine sehr vernünftige Rechnung. Was gerade bei uns steht, siehst du in der Übersicht unserer Angebote — und wenn nichts Passendes dabei ist, halten wir für dich Ausschau.
Häufige Fragen zum Opel Grandland
Was kostet der Opel Grandland in Österreich?
Der Listenpreis beginnt bei 34.549 Euro für den 1,2 DI Turbo Design&Tech mit 130 PS (Stand September 2026). Der Grandland Electric steht bei 45.990 Euro, die Spitze bildet der Plug-in-Hybrid Ultimate Allrad mit 59.319 Euro.
Wie groß ist der Kofferraum?
550 Liter bei aufgestellter Rückbank, bis zu 1.645 Liter bei umgeklappten Lehnen.
Wie lang ist der neue Grandland?
4.650 Millimeter, bei 1.905 Millimeter Breite und 1.665 Millimeter Höhe. Er ist damit rund 17 Zentimeter länger als das Vorgängermodell.
Ist der Grandland teurer als ein Škoda Kodiaq?
Bei den Einstiegslinien liegt der Kodiaq mit 31.070 Euro darunter, allerdings in einer deutlich sparsamer ausgestatteten Basis. Vergleicht man ähnliche Ausstattungsniveaus, liegen beide mit 34.549 zu 34.490 Euro praktisch gleichauf.
Gibt es den Grandland auch mit Allradantrieb?
Ja, im Plug-in-Hybrid Ultimate mit 200 PS. Die Verbrennervarianten mit 130 PS fahren mit Vorderradantrieb.
Fazit: Mehr Auto, als die Preisliste vermuten lässt
Der Opel Grandland ist in der Neuauflage breiter, länger und innen großzügiger geworden, ohne den Preis davonlaufen zu lassen. Wer Ausstattung gegen Ausstattung vergleicht statt Einstiegszeile gegen Einstiegszeile, landet bei den bekannten Mitbewerbern auf demselben Niveau — bei mehr Breite und 550 Litern Kofferraum.
Am besten setzt du dich einmal hinein. Ruf uns unter 07472 68000 an oder komm in die Nordlandstraße 2 in Amstetten, dann richten wir dir eine Probefahrt mit der Antriebsart her, die zu deinem Alltag passt.